Vom Ferienschnappschuss zur Online Galerie

Reisen und Fotografie sind zwei unserer treusten Begleiter. Seit wir Kinder haben hat sich der Schwerpunkt unserer Fotografie zwar von beliebten Reisesujets (siehe www.umhambi.ch) hin zum klassischen Familienalbum (was privat ist und bleibt) verschoben. Der Wunsch bzw. der Anspruch nach tollen Bildern ist jedoch geblieben.

Hier nun ein paar unserer Erfahrungen diesbezüglich. Vielleicht hat es dabei ja noch den einen oder anderen Tipp für euch…

 

Ausrüstung

Wichtig ist mal ein Gerät mit dabei zu haben, dass Bilder aufnehmen kann, oft Fotoapparat genannt 😉

Mittlerweile muss aber auch der grösste Hardware-Fan eingestehen, dass insb. bei guten Lichtverhältnissen auch ein Smartphone qualitativ exzellente Bilder schiessen kann. In unserem Fall haben wir folgendes Equipment mit dabei:

 

* Neu hat auch unser Sohn (5) seine Leidenschaft fürs Knippsen entdeckt. Seit seinem Geburtstag ist er nun stolzer Besitzer einer eigenen Nikon Kinderkamera. Aber eben nicht so ein günstiges Plastikprodukt für Kleinkinder, sondern schon eine so Richtige, wo man vorsichtig mit sein muss.

 

Schnappschuss

Viel wichtiger als die Kamera selbst ist die Kreativität (und manchmal auch das Glück) des Kopfs, der hinter dem Sucher steht. Eine saubere Bildkomposition ist die halbe Miete. Tipps und Tricks dazu gibt es unzählige im Web. Ganz gut finden wir folgenden Beitrag: https://www.matthiashaltenhof.de/blog/bildkomposition/

 

Transfer

Nun sitz das perfekte Bild also auf der Speicherkarte in eurer Kamera und wartet darauf, weiterverwertet zu werden. Früher blieb es dort meist bis ans Ende der Reise, um Zuhause auf den PC geladen und mittels Photoshop noch etwas aufgewertet zu werden. Natürlich ist dies auch für uns noch immer der bevorzugste Weg, weil man mit den RAW-Format arbeiten kann, weil Photoshop (sofern man Kenner ist) noch immer das Beste vom Besten ist et cetera. Gerade wenn man aber länger unterwegs ist und den Daheimgebliebenen (oder gleich dem ganzen Social Web) ein paar Impressionen zukommen lassen möchte, gibt es mittlerweile auch andere Möglichkeiten. In unserem Fall ist es so, dass wir ja sowieso ein iPad mit dabei haben (siehe Mit Kindern fliegen). So laden wir also die gewünschten Bilder ganz einfach mittels Camera to Lightning Adapter und zwei Klicks auf den iPad. Dort lassen sich die Bilder dann auch besser auf dem grösseren Display betrachten und eben auch bearbeiten und teilen.

 

Bearbeitung on the go

Ein gutes Bild besteht aus 30% Können (Bildkomposition, Bedienung, Grundwissen Fotografie), 30% Glück (Situation, Stimmung, richtiger Moment) und 20% Bildbearbeitung. Alle die etwas anderes behaupten („nein, ich würde doch nie ein Bild nachbearbeiten“) sind Lügner oder man sieht den Bildern die fehlenden 20% ganz einfach an. Wir verwenden zur Bildbearbeitung unterwegs die wirklich geniale App snapseed von Google. Die App hat viele Spielereien für Hipsters und Teenies, aber eben auch ganz tolle, grundlegende Bearbeitungsfunktionen:

  • Zuschneiden, Drehen, Transformieren. Muss ich glaube ich nicht viel dazu schreiben. Essentielle Funktionalitäten für jeden Bildhauer.
  • Feinabstimmung. Hier lassen sich die üblichen Hauptparameter Helligkeit, Kontrast, Sättigung etc. einstellen. Zudem gibt es auch bspw. einen Ambiance-Algorithums, der dem Bild mehr Farbspektrum verleiht. Aber wie überall: Bitte nur dezent verwenden.
  • Kurven: Hiermit lässt sich wie in Photoshop die Farbverteilung bearbeiten. Grundfunktion einer jeden guten Bildbearbeitungssoftware.
  • Weissabgleich. Auch dass ein wichtige Grundfunktion. Damit die Farbtemperatur dem entspricht, was man vermitteln möchte.
  • Vignettierung. Hat nichts mit der Autobahnvignette zu tun. Vignettierung verdunkelt kreisförmig die äusseren Bereiche eines Bildes. Sehr oft ein toller Effekt, um dem Hauptsujet mehr Aussagekraft zu verleihen, oder aber auch um den Himmel abzudunkeln.
  • Fokuseffekt. Fügt zusätzlich zur Vignettierung noch einen leichte Unschärfe hinzu, was eben zu einem Fokuseffekt führt.

Hier ein kleines Vorher-Nachher Beispiel von einem Bild (mit dem iPhone 7 aufgenommen), wo ich Drehen, Zuschneiden, Feinabstimmung und Vignettierung vorgenommen habe.

example

Die App hat noch einiges mehr zu bieten wie bspw. Schwarzweiss-Konvertierung etc., aber spielt am besten gleich selber mal etwas mit ihr herum, denn obendrein ist sie ja auch noch kostenlos.

 

Publish on the go

Das bearbeitete Bild kann nun dank heutigen Möglichkeiten direkt in die Welt hinaus geschickt werden. Dies nicht nur online, sondern bspw. auch als echte, physische Postkarte via PostCard App der Post (1 Karte pro Tag gratis!).  Nebst den Postkarten versenden wir oft auch ein paar Schnappschüsse (aber nie welche, wo unsere Gesichter ersichtlich sind) via unserem Twitter-Account @schwabtastic4. Bei Twitter werden die Bilder zwar komprimiert, aber die Auflösung ist noch immer gut genug, um einen schönen Eindruck unseren Ferien zu bekommen. Wer die Bilder gleich in voller Auflösung und evtl. gleich mehrere miteinander publizieren möchte, dem sei ein weiteres (kostenloses) Produkt von Google empfohlen: Google Photos. Hier lassen sich die Bilder ganz einfach per App oder Webseite hochladen und mittels geteilten Alben veröffentlichen. Das Album lässt sich dann auch noch hinsichtlich Layout der Bilder bearbeiten und es können weitere Inhalte wie Texte, Karten etc. hinzugefügt werden.

IMG_1668

Die Funktionen und vor allem der Cross-Browser Support sowie die separat dafür erhältliche App sind so komfortabel, dass wir vor kurzem unseren ganzen Umhambi-Space auf Google Fotos migriert haben.

Happy Föttelen euch allen

 

 

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